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Die Ahrend-
Die Ahrend-
Ein kurzer historischer Rückblick: 1757, schon wenige Jahre nach der Gründe der "Kirche zu den neuen Häusern vor Zelle", wurde die erste Orgel von Johann Georg Stein aus Uelzen erbaut. 1829 folgte das Werk des Celler Orgelbauers Hinrich Lohstöter, das im Jahre 1910 durch die dritte Neuenhäuser Orgel (Furthwängler & Hammer, Hannover) ersetzt wurde. Nach 70 Jahren war auch diese nicht mehr einsatzfähig: sie brach beim Spiel mit vollem Werk -


Von der ersten Planung bis zur Verwirklichung dieses großen Projekts vergingen füng Jahre. Am 31 Juli 1983 wurde die Ahrend-
Immer wieder wird die Frage gestellt: Was kennzeichnet eine "gute" Orgel?
Die Anzahl der Pfeifen, der Register, der Manuale? Nein, diese Merkmale spielen eher eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist,, dass jedes Register eine charakterristische Klangfarbe erhält -
Die Neuenhäuser Kirchengemeinde kann sich glücklich schätzen, in Jürgen Ahrend (Leer, Ostfriesland) einen der renommiertesten Orgelbaumeister seiner Zeit gewonnen zu haben. Seine historischen Restaurierungen von Arp-
Zur Disposition der Neuenhäuser Orgel: Die Ogel besitzt insgesamt 18 klingende Register. 14 verteilen sich auf die Manuale: 9 im Hauptwerk-
Was macht den besonderen Klang der Ahrend-
Im Hauptwerk befindet sich der Praestant 8', ein Prinzipalregister, das wunderbar mit weichem Klangansatz erklingt. Und die Hohlflöte 8' eignet sich in Kombination mit dem Nasat 3' hervorragend als melodiöse Solo-
Eine "gute" Orgel will eben auch "richtig" registriert werden -

Übrigens: Manchmal klappert es von der Orgelempore aus! Seien Sie unbesorg: Die Orgel ist nicht kaputt, sondern mechanische Traktur und, Registratur machen sich bemerkbar. Oder Sie hören laute, gleichmäßige "Luftgeräusche" dann "singt" der Tremulant. In der Orgelfestschrift ist nachzulesen, welcher Mühen und Anstrengungen es bedurfte, diese Orgel zu bauen. Ohne das Engagement des Kirchenmusikdirektors Adolf Sörensen, Pastor Gerhard Schwaegermanns und der Kirchenvorsteher Egon Klos, Gertrud Goldammer, Elisabeth Decker-
A. Sörensen, Organist der Stadtkirche und Orgelsachverständiger der Landeskirche, beriet die Gemeinde von Anfang an. Auf sein Votum geht die Wahl des Orgelbauers J. Ahrend zurück; die Disposition trägt seine Handschrift.
G. Schwaegermann sorgte sich unermüdlich um die Finanzierung; gemeinsam mit dem Kirchenvorstand gelang es ihm, dieses Projekt zu realisieren. Das fand nicht nur Zustimmung...
Seit 27 Jahren bereichert nun die Ahrend-
Ekkehard Popp